
Stift Melk zählt zu den bedeutendsten Barockbauten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Österreich. Höhepunkte einer Besichtigung sind unter anderem der Marmorsaal und die Stiftsbibliothek.
Seit über 900 Jahren leben und wirken hier im Stift Melk
in ununterbrochener Tradition Mönche nach der Regel des hl. Benedikt in
Seelsorge (dem Kloster sind 23 Pfarren angeschlossen), Schule (Gymnasium mit ca.
880 Schülern/innen), Wirtschaft, Kultur und Tourismus. Das Stift Melk ist daher
seit seinen Anfängen ein wichtiger geistiger und geistlicher Mittelpunkt des
Landes.
Neben den Kaiserzimmern sind im Rahmen der
Besichtigung des Stiftes der Marmorsaal und die Bibliothek, Meisterleistungen
barocker Raumkunst mit den berühmten Fresken von Paul Troger, ebenso zu sehen
wie die Altane mit großartigem Ausblick auf die Donaulandschaft und die
Westfassade der Stiftskirche.
Die Stiftskirche ist Abschluss und
Höhepunkt des Rundganges. Künstler wie Jakob Prandtauer, Johann Michael Rottmayr, Paul Troger, Antonio
Beduzzi, Lorenzo Mattielli und Peter Widerin haben mit vielen anderen hier ein Gesamtkunstwerk zur
Verherrlichung Gottes geschaffen, das als Musterbeispiel des Barock unumstritten ist und das
seinesgleichen sucht
Das neue Stiftsmuseum
In den
Kaiserzimmern ist derzeit das modernste Stiftsmuseum Österreichs untergebracht.
Das Thema der Ausstellung ist: "Unterwegs vom Gestern ins Heute - Stift Melk in
Geschichte und Gegenwart".
Mozartjahr 2006 - "Mozart was here"
Im
Jahr 2006 jährt sich der Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart zum 250. Mal.
Dieses Mozartjubiläum wird vielerorts in einer sehr vielfältigen Weise
zelebriert. Die Familie Mozart – Vater Leopold, die Mutter, die Schwester
„Nannerl“ und der
12 jährige Sohn Wolfgang Amadeus – hat auf ihren
zahlreichen Reisen auch zwei Mal Station im Stift Melk gemacht.
Deswegen soll es auch im Stift Melk nicht verschwiegen werden, sondern mit
Freude erwähnt sein: "Mozart was here".
